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Willkommen im Markt Grafengehaig

Wahrzeichen des kleinen Ortes inmitten des Frankenwaldes ist die mächtige gotische Wehrkirche zum Heiligen Geist aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Beeindruckend ist immer, wenn man am frühen Vormittag die dunkel gehaltene Kirche betritt und die Sonne durch die gelbe Rosette über dem Altar scheint und den Raum in ein ganz besonderes Licht setzt.

Doch auch die Geschichte ist in dieser Kirche lebendig: das Sakramentenhäuschen links neben dem Altar verrät, dass dies ursprünglich eine katholische Kirche war und wie die Ortschaften Lehenthal und Fischbach von Stadtsteinach aus seelsorglich betreut wurde. Typisch protestantisch dagegen ist eine Darstellung Martin Luthers, die in keiner evangelischen Kirche fehlen darf. In Grafengehaig stammt sie jedoch aus dem Jahre 1936/37 und zeigt den Reformator mit ganz harten Gesichtszügen, was wohl zu der Zeit des Nationalsozialismus eine übliche Darstellungsweise war.

Musikalisches Schmuckstück ist die Orgel der renommierten Firma Eule aus Bautzen aus dem Jahre 1997 – mit Abstand eines der besten Instrumente der Region, auf dem schon berühmte Organisten wie Wolfgang Seifen (Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin) gespielt haben und von der Klangfülle beeindruckt waren. Auch Bavarian Brass war schon hier. So ist auch die Kirchengemeinde bemüht, mindestens zweimal im Jahr solche „Kirchenkonzerte“ mit teilweise wirklich renommierten Künstlern durchzuführen.

Bildergalerie Markt Grafengehaig

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Ein engagiertes Dorf

Die Grafengehaiger engagieren sich insgesamt sehr stark für ihren Ort. Sie jammern nicht nur, dass alles immer schlechter wird, sondern sie wollen etwas ändern. Und so ist es gelungen, im März 2010 unter finanzieller Beteiligung der Bevölkerung wieder einen Dorfladen zu eröffnen. Dieser trägt daher den passenden Namen „Unner Lädla“. Dieser Markt ist mittlerweile zu einem nicht mehr wegzudenkenden sozialen Treffpunkt der Gemeinde geworden und besonders die Grafengehaiger sind stolz, solch etwas ins Leben gerufen zu haben.

Auch in den Vereinen engagieren sich viele Menschen: seien es z.B. die Feuerwehren, der Sportverein, der Frankenwaldverein, der Gesangverein, die Landjugend oder der Obst- und Gartenbauverein, der mit den „Naturkids“ stolz auf 31 jugendliche Mitglieder verweisen kann. Einheimische Betriebe geben zudem vielen Grafengehaigern eine Berufsmöglichkeit und die Firmenleitungen sind stets um neue Ideen und Konzepte bemüht, um diese wichtige wirtschaftliche Komponente für die Lebensqualität im Ort zu halten. 2010 erhielt die Gemeinde daher einen Sonderpreis des Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, womit das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz besonders zukunftsfähige Maßnahmen auszeichnet.

Wandern auf dem Mühlenweg

Wie viele Frankenwald-Gemeinden verfügt auch Grafengehaig über viele Wanderwege, die vom örtlichen Frankenwaldverein sorgfältig gepflegt werden. Eine wirkliche Besonderheit ist dabei der sog. Mühlenweg, wo auf 18 km sage und schreibe elf Mühlen zu besichtigen sind. Doch auch für Radfahrer und Mountainbiker bietet die Region viele Touren.

Der Walberngrüner Gletscher

Auch wenn es in den Hochlagen des Frankenwalds kein ewiges Eis wie in den Alpen gibt, bleibt doch im Ortsteil Walberngrün auf einer relativ großen Fläche der Schnee besonders lange liegen, was zu der Bezeichnung „Walberngrüner Gletscher“ führte. Die Sportgemeinschaft Gösmes-Walberngrün betreut im Winter mit viel Aufwand die zu spurenden Langlauf-Loipen. 2009 konnte zudem mit der Installation einer Flutlichtanlage die neue Nachtloipe eingeweiht werden. Seit diesem Zeitpunkt sind jedes Jahr immer Größen des deutschen Wintersports zu einem Nachtsprint und einem anschließenden „Gletscher-Talk“ zu Gast. Bisher waren Peter Schlickenrieder, Jens Weißflog und Sven Fischer hier. Nicht nur zu diesen Höhepunkten kommen hunderte von Wintersportlern aus der gesamten Region.

Gäste-Informationen

Markt Grafengehaig

Hauptstr. 19
95356 Grafengehaig

Tel. 09255 / 355

Homepage: www.markt-grafengehaig.de