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Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres

Wer denkt bei Kulmbach nicht gleich an Bier – und übersieht dabei, was die Stadt darüber hinaus besuchenswert macht.

Dass die Stadt Kulmbach eine große Geschichte zu erzählen hat, wird vielen Besuchern schon auf den ersten Blick bewusst. Hoch über allen Häusern thront majestätisch die Plassenburg, eine trutzige Landesfestung und prächtige Hohenzollernresidenz. Zu ihren Füßen liegt die Stadt mit abwechslungsreichen Türmen und Fassaden, winkligen Gassen und idyllischen Plätzen - alles im Laufe der Jahrhunderte gewachsen. Kulmbach hat viele kunsthistorische Sehenswürdigkeiten zu bieten, die auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit schließen lassen und mit Liebe und Sachkenntnis für die Zukunft erhalten werden.

Bildergalerie Stadt Kulmbach

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Kulturelles Erbe ...

Die erste urkundliche Erwähnung Kulmbachs ist bereits um 1035 datiert. Zu der Zeit siedelte die im alten königlichen Bannforst gelegene Siedlung Kulma in den Besitz des Bamberger Bischofs über. Später dann gehört Kulmbach zum weitgestreuten Herrschaftsgebiet der Grafen von Dießen-Andechs, den späteren Herzögen von Andechs-Meranien. Nach Erbstrei- tigkeiten schließlich erhielten die thüringischen Grafen von Orlamünde die Herrschaft Plassenbergs mit der Residenz Kulmbach. 1340 treten die Hohenzollern-Burggrafen von Nürnberg einem schon früher geschlossenen Vertrag zufolge das Erbe der Grafen von Orlamünde an. Nun sollten die Hohenzollern mehr als 500 Jahre über Kulmbach herrschen. Erst mit der Eroberung durch Napoléon im Jahre 1806 findet dies ein Ende.

Die Plassenburg hat im Laufe der Jahrhunderte viel erlebt und kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Als Wehrbau, Residenz oder Landesfestung hatte sie ein wechselvolles Dasein und erlebte unter verschiedenen Herrschern Blüte und Niedergang. Im Zuge des Conraditags 1553 wurde die Burg zerstört, danach in mühevoller Arbeit wieder aufgebaut. Seit jeher zählt vor allem der Schöne Hof zu den imposantesten und schönsten Renaissance-Innenhöfen Deutschlands. 

Gleich drei verschiedene Museen haben in den Gemäuern der Burg ein Zuhause gefunden. So z. B. das größte Zinnfigurenmuseum der Welt, welches zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Kulmbachs zählt. Mit Hilfe der kleinen, bunten Figuren erlebt man einen außergewöhnlichen Streifzug durch die Geschichte der Menschheit – von der Steinzeit bis in die Neuzeit. Aber nicht nur Zinnfigurenfans kommen auf der Burg auf ihre Kosten. Denn wer noch mehr sehen möchte, ist im Landschaftsmuseum Obermain oder auch in den Staatlichen Sammlungen (z. B. Markgrafenräume, „Armeemuseum Friedrich der Große“, Ausstellung „Hohenzollern in Franken“) bestens aufgehoben.

Wer sich auf anschauliche Art und Weise über die Vorgänge des Bierbrauens informieren will, der ist auf dem Gelände der Kulmbacher Mönchshof am richtigen Ort. Ein Höhepunkt des Rundgangs ist die Gläserne Museumsbrauerei, in der man dem Braumeister an den Brautagen bei der Arbeit über die Schulter schauen kann. Am Ende des Rundgangs darf man sich über einen Probierschluck freuen.

Bier und noch ganz viel mehr ...

Nicht nur kulturell hat Kulmbach eine Menge zu bieten, sondern auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Zünftige Biergärten mit Schmankerln aus der fränkischen Küche, Restaurants mit internationaler Küche oder gemütliche Straßencafés laden zum Verweilen und Genießen ein. 

Kulmbach ist aber mehr als nur weltberühmte Bierstadt. Mit dem Gewürzwerk Raps, der Backmittelfabrik Ireks, und dem Max Rubner Institut (ehem. Bundesanstalt für Fleischforschung) gehört Kulmbach zu den wichtigsten deutschen Standorten Lebensmittel verarbeitender Industrie und man kann mit Recht behaupten: Die Kulmbacher verstehen ihr Handwerk.

In Kulmbach ist immer was los ...

Die Stadt Kulmbach bietet im Laufe des Jahres die unterschiedlichsten Veranstaltungen für Jung und Alt. 

Den Auftakt des abwechslungsreichen Veranstaltungskalenders der Stadt bildet das mittlerweile größte Motorradtreffen Süddeutschlands: Die Motorradsternfahrt. Mehr als 40.000 Motorradfahrer aus dem In- und Ausland sind an einem Wochenende im April zu Gast in Kulmbach, um sich auf der mit neuesten Informationen gespickten Verkehrs-sicherheits- und Verkaufsmesse über die Angebote der Bikerszene zu informieren. Beeindruckende Stuntvorführungen aus dem Freestyle Motocross lassen alljährlich nicht nur die Bikerherzen höher schlagen. 

Besonders beliebt ist das Kulmbacher Altstadtfest, welches den Besuchern  musikalisch und kulinarisch drei Tage lang viel zu bieten hat. Dass Kulmbach seinen Beinamen „Bierstadt“ zu Recht trägt, beweisen die Kulmbacher jeden Sommer wieder bei der Kulmbacher Bierwoche. Neun Tage lang feiern Einheimische und Gäste aus aller Welt bei Blasmusik, fränkischen Spezialitäten und natürlich den berühmten Kulmbacher Biersorten. 

Doch nicht nur zur Bierwoche kommen zahlreiche Fans aus aller Welt nach Kulmbach. Alle zwei Jahre wird die Stadt bei der Internationalen Zinnfigurenbörse zum Mekka für Zinnfigurenfreunde. Hier wird getauscht und gekauft und natürlich bringt man sein Fachwissen unter Kennern auf den neuesten Stand.

Regelmäßige Rundgänge durch die Stadt ...

Die schönsten Plätze der malerischen Altstadt entdeckt man am besten bei einem geführten Rundgang. Von Mai bis Oktober finden jeden Samstag um 10.00 Uhr ab der Tourist Information entsprechende Touren statt. Eine Zeitreise in die Vergangenheit unternimmt man bei einer Runde durch die Stadt mit dem Kulmbacher Nachtwächter. Die Tourist Info lädt hierzu immer am letzten Samstag im Monat um 20.00 Uhr ein.

Dies alles und noch ganz viel mehr lässt sich bei einem Ausflug in die heimliche Hauptstadt des Bieres erleben. Aber überzeugen Sie sich doch am Besten selbst! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gäste-Informationen

Tourismus & Veranstaltungsservice der Stadt Kulmbach

Sutte 2
95326 Kulmbach

Tel.: 09221 / 958-80
Fax: 09221 / 958-844

eMail: touristinfo(at)stadt-kulmbach.de
Homepage: www.kulmbach.de

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